Blog

Kronstadtkongress 2021

Nachbetrachtung zur Kronstadt-Kongress Kundgebung auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg am 05.06.2021

Mit dem Ziel unterschiedliche Strömungen des undogmatischen und anti-autoritären anarchistischen Spektrums zu vernetzen sowie den Impuls zu geben, gemeinsam neue Strukturen zu schaffen, planten Menschen einen Kronstadt-Kongress. Aufgrund mehrerer widriger Umstände musste dieses Vorhaben verschoben werden. Eine neue Gruppe mit ein paar Menschen aus der Kongress-Vorbereitungsgruppe veranstaltete aber am 05.06.2021 eine Kundgebung, um aus anarchistischer Read more about Nachbetrachtung zur Kronstadt-Kongress Kundgebung auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg am 05.06.2021[…]

Kundgebung zu anarchistischen Perspektiven in der Pandemie

Kronstadt 2021 represents: #ReclaimSolidarity #Kronstadt2021 #b0506 Anarchistische Perspektiven in der Pandemie Soziale Organisierung, Gesundheit & Herrschaft, Ausnahmezustand, Aufstandsbekämpfung und Repression Samstag, 5. Juni 2021, 14 – 22 Uhr Mariannenplatz, Berlin-Kreuzberg Redebeiträge, Open Mic & Live-Acts, Musik + Performance Es jährt sich der emanzipatorische Aufstand der Matrosen von Kronstadt. Vor 100 Jahren re- voltierten sie gegen Read more about Kundgebung zu anarchistischen Perspektiven in der Pandemie[…]

Kongress verschoben +++ Congress postponed

+++Kongress verschoben! Neues Datum wird noch bekannt gegeben! Kundgebung am 5. Juni 2021+++ +++Congress postponed! Stay tuned for new date! Political manifestation will be held on June, the 5th 2021 +++ Liebe Gefährt:innen, liebe Mitgestaltende und Interessierte, wir freuen uns sehr, dass sich mittlerweile viele Gruppen und Einzelpersonen zum Kongress mit spannenden Beiträgen und Ideen Read more about Kongress verschoben +++ Congress postponed[…]

Aufruf zum Mitmachen!

Kronstadt Kongress 2021
Anarchistische Bewegungen und Perspektiven heute
03. – 06. Juni 2021 in Berlin
+++ Kongress verschoben! +++

Wir haben Sehnsucht nach einem herrschaftsfreiem Leben, nach Möglichkeiten uns frei zu entfalten, gemeinsam füreinander Verantwortung zu übernehmen. Jedoch stehen wir vielfältigen Gesichtern direkter und indirekter Repression gegenüber. Lohnsklaverei, Knäste, Residenzpflicht, Geschlechterrollen oder der Zwang zur kapitalistischen Selbstoptimierung, der unmerklich zur Erschöpfung führt, dienen lediglich dazu, machtpolitische Positionen zu erhalten. Ökologische Folgen dieser Systemlogik, die Profite an erste Stelle setzt, sind abgebaggerte Dörfer, nitratverseuchte Böden, verschmutztes Wasser und ein kollabierendes Klima, um nur wenige zu benennen. Wenn wir den Zustand der Welt heute betrachten, mit ihren sozialen Verwahrlosungen, ökologischen und ökonomischen Problemen sind revolutionäre Perspektiven zwingender denn je. Doch bestehende Theorien und Praxen entbehren häufig anti-kolonialer und queer-feministischer Blickwinkel und schließen auch mit vielen weiteren blinden Flecken Lebewesen und Perspektiven aus.

Genau wie die Kronstädter Arbeiter*innen und Soldat*innen, die vor 100 Jahren mit ihrem Slogan “Alle Macht den Räten, keine Macht der Partei” für selbstverwaltete Strukturen und eine gesellschaftliche Organisation jenseits des Staates kämpften, treten wir in ihrer Tradition für einen Aufbau der Gesellschaft von unten ein. Um unterschiedliche anti-autoritäre Bewegungen und Strömungen zusammen zu bringen, bieten wir mit einem anarchistischen Kongress in Berlin eine Plattform. Wir wollen die Auseinandersetzung mit all jenen, die die herkömmlichen autoritären Antworten auf die Krisen nicht mehr hören können. Die Befreiung von jeglicher Herrschaft wird niemals von der Sozialdemokratie, dem Parlamentarismus oder gar von postleninistischen Sekten ausgehen! Anstatt dessen möchten wir verschiedene Perspektiven der Selbstverwaltung, Konzepte der gegenseitigen Hilfe und Kooperation und widerständige Formen herrschaftsfreier Kämpfe diskutieren und Neues entstehen lassen. Wir möchten keine fertigen Antworten liefern, sondern wollen sie gemeinsam mit allen Neugierigen finden. Dabei werden wir von dem Mut geleitet, sehen zu wollen, wo wir in unserer Unterschiedlichkeit stehen, und viel mehr noch, wohin wir von da aus gehen möchten.

Es geht um unsere Zukunft! Wir brauchen euch, eure Beteiligung und eure Kritik, euren Mut und eure Sehnsucht!

 

[…]